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The Burden of Memory II / NARVA

30 Peitschenmastlampen in zwei Größen (17 große je etwa 1,60 m lang und 13 etwas kleinere)
aus grauem Polyester mit 8W-Neon-Handlampen, 2000, etwa B 2,50 x L 12,00 m, Werk verschollen

Bei dem Werk „The Burdon of Memory II“ handelt es sich um ehemalige DDR Peitschenmastlampen des Herstellers VEB NARVA, etwa 160 cm lange graue Polyester-Körper. Diese Straßenbeleuchtungen waren in der DDR weit verbreitet und wurden beispielsweise auch auf der Grenzbefestigungsanlage – dem so genannten Todesstreifen – installiert, der mit Selbstschussanlagen, Stacheldraht und Schäferhunden gesicherten Mauer, die 28 Jahre die DDR und die Bundesrepublik Deutschland teilte. Nach offizieller Schreibweise sollte der „antifaschistische Schutzwall“ die Bürger der DDR vor Übergriffen des Westens bewahren.

Paul Pfarr demontierte nach der Wende einige dieser Lampen aus dem nicht mehr benötigten Grenzbefestigungsanlagen. Die in der Installation hinzugefügten 8W-Neon-Handlampen erzeugten ein ähnlich kaltes Licht wie die ursprünglich installierten Leuchtkörper, wenn auch mit deutlich geringerer Helligkeit. 

Ausgestellt wurde das Werk zweimal. Zuerst im Juni 2000 in der Panzerhalle Potsdam und kurz danach am 3. Oktober anlässlich einer 3-tägige Ausstellung zum „Tag der deutschen Einheit“ im Atrium des Willy-Brandt-Hauses in Berlin. In beiden Ausstellungen wurde „The Burdon of Memory II“ unter dem Namen „NARVA“ ausgestellt, dem Markennamen des produzierenden DDR Unternehmens, dessen Rechtsnachfolgerin die heutige NARVA Lichtquellen GmbH + Co. KG ist.

Hier finden Sie nähere Informationen zu einer nicht realisierten Variante „The Burdon of Memory III“.